3.7.2026
Zürich Österreich startet mit dem Naturschutzbund Österreich eine langfristige Kooperation: Im Schadenfall werde künftig für jede Ablöse rund 1 m² Naturfläche angekauft und renaturiert. Damit, sagt Zürich-CEO René Unger, „schaffen wir etwas, das bleibt: geschützte Naturflächen, von denen kommende Generationen profitieren“.

Die vom Versicherer unterstützte Fläche liegt im Weinviertel. Es handle sich um eine ehemalige Sandgrube, die zu einem „Hotspot der Biodiversität“ geworden sei. „Offene Sandflächen, Steilwände und blütenreiche Trockenrasen bieten Lebensraum und wichtigen Rückzugsort für Wildbienen, Schmetterlinge oder verschiedene Vogelarten“, erläutert die Zürich.
„Besonders freut uns, dass wir mit der Fläche im Weinviertel einen Lebensraum sichern, in dem sich seltene Arten wie beispielsweise der Neuntöter, eine bedrohte Vogelart, wieder wohlfühlen“, ergänzt Zürich-Vorstandsmitglied Kurt Möller.
In Österreich gehe durch den Bau von Verkehrswegen, Parkplätzen oder Gebäuden täglich „hektarweise“ Naturraum verloren, sagt Gernot Neuwirth, Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbundes. „Die Natur zieht sich vielerorts auf Restflächen zurück, die zu Überlebensinseln für Tiere und Pflanzen werden. Dank Zürich kann der Naturschutzbund nun weitere Naturjuwele erhalten.“






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