Beratung nicht unter Wert verkaufen

7.2.2013 – Ich stehe den Aktivitäten des VKI selbt oft sehr kritisch gegenüber, in diesem Fall kann ich das Vorgehen des VKI jedoch nur sehr begrüßen.

Warum soll man seine über Jahre bzw. Jahrzehnte erworbene Fachkompetenz und Branchenerfahrung durch teure Zusatzgaben selbst konterkarieren? Warum muss man den Wert seiner Ausbildung selbst herabsetzen, indem man dem Kunden signalisiert, ich möchte dir die Privatvorsorge unbedingt verkaufen, egal zu welchem Preis.

Wir beschweren uns, wenn Autohäuser damit werben „zum Auto die passende Versicherung dazu und gleich für ein Jahr gratis“, um nur ein Beispiel zu nennen.

Wenn Berater, unabhängig ob Außendienst, Agent oder Makler sich auf das Spiel der Provisionsweitergabe, egal ob direkt oder indirekt, einlassen, werden wirklich wichtige Themen wie etwa Provision versus Honorar von sich aus obsolet.

Demonstrieren wir mit Stolz unsere Kompetenz und Fachkenntnis unseren Kunden gegenüber, dann bedarf es keiner „Bauernfängerei“ mit teuren Werbegeschenken. Dies bleibt dann jenen vorbehalten, die es scheinbar nötig haben.

Wilhelm Eigner

office@evp-vm.at

zum Leserbrief: „Päpstlicher als der Papst”.

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