Zum Pensionsantritt ein paar nette Worte und eine Schaufel

5.3.2013 – Dieses leidige Thema und so wie es Hr. Mittendorfer auch ausführt, ist für mich mittlerweile eine Unverantwortlichkeit seitens unserer Politiker sondergleichen. Schon als vor Tagen die Presseaussendung der Fr. Finanzminister kam, mit der fehlenden Milliarde 2017, dachte ich an einen Schreibfehler.

Was heißt eine Milliarde 2017? Bereits 2011 wurden 5,3 Milliarden aus dem Budget ins Pensionssystem zugeschossen und Fr. Fekter redet plötzlich von einer fehlenden Milliarde 2017!?

Ich bin genau einer jener, die irgendwann mit 70 in Pension gehen und von der PVA dann zwar kein Geld, aber ein paar nette Worte und eine Schaufel erhalten werden. Die Schaufel, damit ich mir mein Loch selber graben kann.

Wir, die 60er Generation, werden die ersten sein, die dieses, bekanntermaßen seit mehr als 40 Jahren zum Scheitern verurteilte Umlageverfahren büßen müssen und dann ohne Privatvorsorge vor dem Problem stehen „zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel“.

Zum Abschluss lade ich Fr. Fekter bezüglich des Themas angeblicher „Reform der Invaliditätspension“ gerne zu einem Sozialgerichtstag am Landesgericht ein, denn das ist keine Reform, sondern einfach die gänzliche Streichung. Man kann das auch nicht mit Worten schildern, denn was sich nun abspielt, ist eines so genannten Sozialstaats gänzlich unwürdig.

Raimund Andexlinger

soul6@tmo.at

zum Artikel: „Pensionen: Alles eitel Wonne?”.

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