22.7.2026 – Die Anzahl der aktiven Mitgliedschaften in den Fachgruppen der Versicherungsagenten belief sich zur Jahresmitte 2026 auf 10.065. Gegenüber einem Jahr zuvor ist das ein leichtes Minus von 0,41 Prozent. Ruhend gemeldet waren 2.335, hier zeigte sich ein leichtes Plus von 0,39 Prozent.
Die neun Landesgremien der Versicherungsagenten hatten zur Jahresmitte am 30. Juni 2026 insgesamt 12.400 Mitglieder, wie aus der Statistik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hervorgeht. Im Vergleich zur Jahresmitte 2025 ist das ein leichter Rückgang um 0,26 Prozent.
In den zuvor und nachfolgend genannten Zahlen sind nicht nur Mitglieder mit Gewerbeberechtigung zur Versicherungsvermittlung erfasst, sondern auch Tippgeber, die Landesgremien der Agenten zugeordnet sind.
Zur Orientierung: Ende 2025 waren 37,8 Prozent aller aktiven Mitglieder Tippgeber (Ende 2024: 36,3 Prozent).
Die Anzahl der aktiven Mitgliedschaften belief sich Mitte 2025 auf 10.106, stieg zum Ende des dritten Quartals auf 10.202 und ging per Jahresende auf 10.152 zurück.
Zum Ende des ersten Quartals 2026 sank sie weiter auf 10.071 und schließlich auf 10.065 zur Jahresmitte 2026. Im Jahresvergleich ist das ein leichtes Minus von 0,41 Prozent.
Die Anzahl der ruhenden Mitgliedschaften hat sich seit Mitte 2025 geringfügig um 0,39 Prozent auf 2.335 erhöht.

Auf Länderebene haben sechs Fachgruppen gegenüber Mitte 2025 aktive Mitglieder verloren. Das gilt unter anderem für Niederösterreich (2.314; –1,36 Prozent) und Wien (2.122; –0,24 Prozent).
Mit 2.314 bzw. 2.122 aktiven Mitgliedern sind diese beiden aber weiterhin die mit Abstand größten Landesorganisationen und umfassen 44,1 Prozent aller aktiven Mitgliedschaften österreichweit.
Rückgänge bei den Aktiven gab es weiters in Oberösterreich (1.438; –2,24 Prozent), Salzburg (615; –3,76 Prozent), Tirol (852; –5,54 Prozent) und Vorarlberg (300; –3,23 Prozent).
Zuwächse verzeichneten die anderen drei Länder: Steiermark (1.323; +0,53 Prozent), Kärnten (721; +13,36 Prozent) und Burgenland (380; +5,85 Prozent).

Bei den ruhenden Mitgliedschaften gab es in fünf Ländern Rückgänge: Niederösterreich (628 ruhende Mitgliedschaften; –0,32 Prozent), Wien (526; –0,94 Prozent), Oberösterreich (337; –1,75 Prozent), Tirol (160; –1,84 Prozent) und Vorarlberg (75; –3,85 Prozent).
Mehr ruhende Mitgliedschaften als vor einem Jahr gab es hingegen in der Steiermark (264; +4,76 Prozent), in Salzburg (150; +6,38 Prozent) und im Burgenland (87; +8,75 Prozent). In Kärnten waren es wie vor einem Jahr 108.

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