26.8.2026 – 2025 ereigneten sich in Österreich 537 Schulwegunfälle, um 28 Prozent mehr als 2024. Die Anzahl der verunfallten Schüler stieg auf 577, ein Kind wurde tödlich verletzt.
Das nächste Schuljahr naht. Angesichts dessen hat der VCÖ das Unfallgeschehen auf Österreichs Schulwegen untersucht.
Die Anzahl der Unfälle von Kindern im Alter von 6 bis 15 Jahren ist 2025 um 28 Prozent auf 537 gestiegen, wie der VCÖ unter Berufung auf Daten der Statistik Austria festhält. Dies sei der höchste Wert seit 2016, damals wurden 538 registriert.
Die Anzahl der verletzten Kinder stieg 2025 um 28 Prozent auf 577. Davon wurden 505 leicht und 72 schwer verletzt. Ein siebenjähriges Kind wurde in Tirol von einem Lkw tödlich verletzt.
„Die Analyse der Schulwegunfälle nach Verkehrsmittel zeigt, dass mit Ausnahme des Busses die Schulwegunfälle bei allen Verkehrsmitteln gestiegen sind“, berichtet VCÖ-Expertin Klara Maria Schwenk.
184 Kinder wurden beim Zu-Fuß-Gehen zur Schule im Straßenverkehr verletzt (+18 Prozent). Mit dem Fahrrad wurden 94 Kinder verletzt, um ein Fünftel mehr als 2024. Die Anzahl der mit E-Scooter verletzten Kinder stieg auf 76 (+38 Prozent), jene der im Pkw mitfahrenden verletzten Kinder verdoppelte sich fast auf 42 (+83 Prozent).
Die Anzahl der mit dem Moped auf dem Schulweg verunglückten Schüler stieg um 44 Prozent auf 82.
„Mopedunfälle sind auch der Hauptgrund, warum die 15-Jährigen jene Altersgruppe sind, die am häufigsten einen Schulwegunfall haben“, so Schenk.
2025 wurden laut VCÖ 104 15-Jährige am Schulweg bei einem Verkehrsunfall verletzt und damit fast doppelt so viele wie 14-Jährige (55 Verletzte).
Am sichersten seien die Sechsjährigen auf dem Schulweg unterwegs. 2025 wurden 23 Sechsjährige bei einem Verkehrsunfall am Schulweg verletzt.
Wichtig sei, den Schulweg bereits in den Ferien mit den Kindern zu üben, insbesondere mit den Schulanfängern sowie mit Kindern, die die Schule wechseln, betont man beim VCÖ.
Wichtig wäre nach Ansicht des VCÖ auch, „das Halte- und Parkverbot vor Schutzwegen endlich von fünf auf zehn Meter auszuweiten“.
Für die Verkehrssicherheit von Kindern wichtige Faktoren seien Verkehrsberuhigung, mehr „Tempo 30“ statt 50 und ein „lückenloses Netz an Geh- und Radwegen“.
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