25.8.2026
Gemessen am Durchschnitt des Zeitraums 2016 bis 2025, müssen jährlich rund 920 Menschen wegen Verletzungen durch Rasenmäher im Spital behandelt werden, meldet das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).

Eine potenzielle Verletzungsgefahr für Kinder und Tiere ergebe sich vor allem durch selbstfahrende Mähroboter. Kleine oder flache „Hindernisse“ würden nicht immer ausreichend von deren Sensoren erkannt, heißt es aus dem KFV – Kinder und Haustiere sollten sich daher nicht unbeaufsichtigt im Garten aufhalten, wenn der Mähroboter am Werk ist.
Auch seien viele nachtaktive Wildtiere in den Abend- und Nachtstunden in Gärten auf Futtersuche, gibt Alexios Wiklund, Sprecher des Tierschutzvereins, zu bedenken. „Genau dann drehen Mähroboter unbeaufsichtigt ihre Runden.“ Besonders gefährdet seien etwa Igel, Frösche und Kröten, Eidechsen und Blindschleichen, bodennahe Jungvögel und zahlreiche Insektenarten.
„Der Markt für Mähroboter boomt: Damit steigt auch die Zahl der verletzten und getöteten Tiere. Diesen traurigen Trend können wir bestätigen“, so Wiklund. Das KFV und der Tierschutzverein appellieren deshalb, „nur hochwertige Rasenmäh-Roboter mit Sicherheitszertifikaten“ einzusetzen, und auch diese nur dann, wenn weder Kinder noch Tiere im Garten sind.


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