20.5.2026 – Der Versicherer hat letztes Jahr 3,28 Milliarden Euro an verrechneten Prämien erzielt, ein Plus von 11,5 Prozent. Um mehr als ein Zehntel gewachsen sind auch die Versicherungsleistungen. Die Zahlen spiegeln nicht zuletzt die Fusion mit der Bawag P.S.K. Versicherung wider. Finanzergebnis, Vorsteuergewinn und Jahresüberschuss legten ebenfalls zu, letzterer um mehr als ein Drittel auf 307 Millionen Euro.
Die Generali Versicherung AG hat 2025 ihr Volumen an verrechneten Prämien in der Gesamtrechnung (direktes und indirektes Geschäft) gegenüber 2024 um 11,2 Prozent auf 3,36 Millionen Euro gesteigert. Dies geht aus dem Geschäftsbericht 2025 hervor.
Auf das indirekte Geschäft entfielen in Schaden/Unfall 83,9 Millionen Euro (2024: 79,2 Millionen), in der Sparte Leben 0,1 Millionen Euro (2024: 4,0 Millionen).
Im direkten Geschäft wurden demnach folgende Prämienvolumina erzielt:
In Summe ergaben sich daraus für das direkte Geschäft ein Wachstum in Höhe von 11,5 Prozent und ein Prämienvolumen von 3.276 Millionen Euro.
Die Aufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich im direkten Geschäft auf insgesamt 2,47 Milliarden Euro, nach 2,20 Milliarden Euro 2024 (+12,0 Prozent).
Während die Leistungen in Schaden/Unfall lediglich um 1,2 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro zunahmen, stiegen sie in der Krankenversicherung um 8,4 Prozent auf 296,5 Millionen Euro.
In der Lebensversicherung legten die Leistungen um 33,6 Prozent auf 675,2 Millionen Euro zu – die kräftige Zunahme ist wiederum ein Hinweis auf die Fusion mit der Bawag P.S.K. Versicherung.
Das Finanzergebnis betrug 427,6 Millionen Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 337,0 Millionen Euro.
„Der Anstieg resultierte zum einen aus höheren Erträgen aus sonstigen Kapitalanlagen infolge der Verschmelzung mit der Bawag P.S.K. Versicherung AG (darunter u.a. Aktien, Inverstmentfonds, festverzinsliche Wertpapiere, Darlehen)“, heißt es im Geschäftsbericht.
„Zum anderen erhöhten sich die Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen insbesondere durch Verkauf von Immobilien.“
Das Vorsteuerergebnis (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, EGT) kletterte von 279,4 Millionen Euro auf 396,9 Millionen Euro, der Jahresüberschuss (UGB) um 36,1 Prozent auf 307,0 Millionen Euro, der Jahresgewinn von 226,1 Millionen auf 310,5 Millionen Euro.
Für 2026 habe man sich vorgenommen, diverse „Customer Experience“-Initiativen weiter auszubauen, wie der Versicherer in der Mitteilung vom Dienstag schreibt.
„Dazu zählen die Weiterentwicklung des Kundenportals sowie neue Serviceangebote, darunter ein KI-gestützter Voice-Bot, erweiterte Self-Service-Funktionen und hybride Beratungsformate.“
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